EINE REISE DURCH 130 JAHRE KUNSTGESCHICHTE
Die einzigartige SAMMLUNG HANS BÄUMLER zeigt in über 100 Meisterwerken 130 Jahre Kunstgeschichte in einer Dichte und Form, wie man sie nur selten findet. Künstler wie Carl Spitzweg, Ferdinand Georg Waldmülller, Claude Monet, Pierre-Auguste Renoir, Paul Gauguin oder Palbo Picasso sind dabei nur wenige der herausragenden Künstler, die diese Reise durch die Kunstgeschichte beleben.
Die Sammlung Kunst ist das Ergebnis einer jahrzehntelangen Sammelleidenschaft des Textilunternehmers Hans Bäumler mit der bildenden Kunst. Dabei geben drei Sammlungsschwerpunkte dem Museum ein eigenes Profil.
Die Münchner Schule des 19. Jahrhunderts, der französische Impressionismus, sowie der deutsche Impressionismus. Die Münchner Malerei setzt in der Sammlung mit Werken der Spätromantik ein, daneben die Werke des großen österreichischen Biedermeiermalers Ferdinand Georg Waldmüller. Einen ersten Höhepunkt bilden hier die zahlreichen Meisterwerke von Carl Spitzweg. Mit ihnen zeigt das Museum eine der bedeutendsten Spitzweg-Kollektionen in Privatbesitz. Den Abschluss bilden unter anderem Gemälde der bayerischen Malerfürsten Franz von Defregger, Franz von Lenbach und Franz von Stuck, welchen aufgrund ihrer hohen künstlerischen Wertschätzung bereits zu Lebzeiten das Adelsprädikat zuteil wurde.
Im Zentrum der Vorarlberger Privatsammlung liegt der Fokus auf dem französischen Impressionismus. Diese für die Moderne grundlegende Stilrichtung erreicht in der Sammlung, ausgehend von der „Schule von Barbizon“, einen Höhepunkt mit Édouard Manets „Jeune Fille et Enfant“ aus dem Jahr 1879. Claude Monet und Pierre-Auguste Renoir sind in Folge mit jeweils fünf Gemälden vertreten. Während Monet vor allem als Landschaftsmaler glänzt, präsentiert sich Renoir in der Sammlung Bäumler mit seinen für ihn typischen Frauenbildnissen und Stillleben.
Kein geringerer als Paul Gauguin selbst leitet in der SAMMLUNG HANS BÄUMLER zum Postimpressionismus über, dessen Weiterentwicklungen in der französischen Kunst an zahlreichen Beispielen bis in die Mitte des 20. Jahrhundert hinein studiert werden kann.
Prominent vertreten ist auch der deutsche Impressionismus durch zwei seiner Hauptmeister Max Liebermann und Lovis Corinth. In der Sammlung berühren sie sich immer wieder mit den deutschen Expressionisten, hier zu sehen mit Werken von Franz Marc, August Macke, Max Pechstein, Emil Nolde und Alexej von Jawlensky.
Den zeitlichen Abschluss der Präsentation bildet mit „Pichet et Bougeoir“ ein faszinierendes Stillleben von Pablo Picasso aus den Jahren 1945/46.